Jetzt ist es schon wirklich lange her, dass ich mich gemeldet und berichtet habe. Die letzte Zeit war sehr viel los und irgendwie fiel es mir auch immer schwerer dann wieder anzufangen. Das hier ist dann mal wieder ein neuer Anlauf, dass ich regelmäßig erzähle was bei uns gerade so los ist und wo wir uns herumtreiben naja oder herumgetrieben haben. Jetzt starten wir aber mal:

In Thailand hatte ich am Ende echt Pech gehabt. Ich hatte am letzten Abend in Pai, im Norden, etwas schlechtes gegessen und dann war die Busfahrt nach Chaing Mai und der Nachtzug in Richtung Bangkok echt schlimm. Eigentlich wollten wir noch schöne Tage in Bangkok verbringen, aber mir war wirklich dauerhaft schlecht. Dieses Gefühl war dann erst in Japan nach ein paar Tagen weg. Und ich hatte sogar doppelt Pech, weil ich meinen Ring im Hostel in Bangkok verloren hatte. Das ist mir dann erst am Gate aufgefallen. Wenn ich jetzt manchmal Bilder sehe, bei dem man den Ring sieht, dann bin ich immer sehr traurig. Einfach der selbstgemachte Ring aus Sri Lanka. Das tut sehr weh!

Uns ist gerade aufgefallen, dass Lia hier noch ihren Humpelfuß hatte. Beim ausparken mit dem Roller hat sich Lia ihren Zeh aufgerissen, weil sie ihre Flipflops anhatte. Eigentlich war es gar nicht so schlimm, in Bangkok hatte sich aber dann der Fuß (wahrscheinlich wegen dem Wasser) entzündet. So waren wir beiden vollkommen gebeutelt am Gate. Trotzdem waren wir Mega glücklich, aufgeregt und aufgedreht.

Angekommen in Japan

Tokio

In Japan sollte Lucy, Lias Freundin, zu uns stoßen. Aber erst am Abend und so konnten wir erstmal ankommen und einchecken und dann Lucy bei der Metro abholen. Ich hatte bis jetzt noch keinen so großen Kulturschock auf der Reise, wie als wir in Japan angekommen sind. Wie wir uns beim Bus in die Stadt einreihen mussten, der Busfahrer, die Autos, die Stadt und die Menschen waren so anders. Ein Highlight war aber auch noch, wie ich für das Fernsehen am Flughafen interviewt wurde. Hier war ein Dolmetscher dabei, der mich ins japanische übersetzt hat. Ich glaube ich stand so verwirrt da.

Generell kann ich zu Japan sagen, dass ich sehr überrascht war, wie klein die Stadt dann irgendwie doch gewirkt hat. Natürlich ist sie flächenmäßig sehr groß, aber irgendwie ist alles sehr ruhig und geordnet. In unserm Stadtteil, in der Nähe von der Asakusa Station, hatte es sich wirklich angefüllt wie ein Vorort; wir waren aber quasi mitten in der Stadt. Dort sind quasi keine Autos gefahren, es waren viele Menschen zu Fuß oder mit den Fahrrad unterwegs und schon war es leise. Natürlich kommt dann aber noch dazu, dass die Japaner nicht wirklich laut sind. In Italien hättest du bestimmt dauerhaft irgendwelche Menschen rufen hören. Mir würde vielleicht auf Dauer ein bisschen das Leben draußen fehlen, aber trotzdem war es schön und beeindruckend und natürlich besser als der Autolärm.

Unsere Nachbarschaft

Was genau wir unternommen und angeschaut haben zeige ich euch in diesem Blog nur in Fotos, sonst wird es eindeutig zu viel.

Fuji

Unser nächster Stop auf unserer Japanreise war der Mount Fuji. Hierauf habe ich mich schon sehr gefreut, als wir vor der Reise über Japan gesprochen hatten. Unsere Unterkunft war im Ort Fuji am Berg Fuji. Von Tokio bis dort hin sind wir einfach mit den Regionalzügen gefahren. Das war zwar ein bisschen anstrengend aber dafür ordentlich günstig. Als wir das erste mal den Fuji durchs Fenster gesehen hatten, waren wir wirklich sehr begeistert. Ich hab erstmal gar nicht realisieren wollen, dass er wirklich so groß ist.

Die Tage hier waren irgendwie sehr abenteuerlich. Unser Zimmer in diesem sehr seltsamen Hotel ohne Rezeption war nicht besonders toll aber wir hatten Spaß. Wir haben uns die ganze Zeit nur von Fertiggerichten aus dem Supermarkt ernährt und haben den Fuji angeschaut. Um den Fuji noch besser anschauen zu können sind wir an einem Tag auf die andere Seite gefahren. Hier haben wir uns, mit wirklich tausenden anderen Touristen, von ganz verschiedenen Winkeln, den Berg angeschaut.

Hier mal ein paar Bilder als Beispiel:

Hier hatten wir leider nicht nur Spaß. Mein Geld wurde langsam knapp und deshalb war mein Plan, dass ich in Neuseeland arbeiten werde. Dafür mussten wir uns aber um ein Working Holiday Visum für Neuseeland kümmern. Als wir das machen wollten, haben wir herausgefunden, dass es nicht 175 € kostet, sondern jetzt über 400 €. Als wir uns das alles nochmal überlegt hatten, war es für mich sehr hart. Ich war sehr verzweifelt, weil ich einfach gemerkt hatte, dass das Geld jetzt sehr knapp wird und dass ich mir jetzt nicht mehr viel leisten kann, wenn ich bis zum Ende mit Lia reisen möchte. Der einzige Weg für uns war es aber einfach, das Visum zu holen und dann dort schnell Arbeit zu finden. Als wir uns nach langem Hin und Her endlich entschieden hatten und das Visum beantragt und bezahlt hatten, gab es aber den nächsten dicken Rückschlag für uns. Da wir über drei Monate in Ländern mit Tuberkulose waren, mussten wir uns jetzt noch in den nächsten zwei Wochen von einem, von Neuseeland zertifizierten, Arzt röntgen lassen. Das hieß wieder Stress. Besonders weil wir das Visum so knapp beantragt hatten, dass jede Verzögerung heißen könnte, dass wir das Visum nicht vor unserem Flug nach Neuseeland bekommen. 

Trotzdem ging es auf unserer Japanreise weiter. Dieses Mal Richtung Kyoto und auch nicht mit dem Regionalzug sondern mit dem Shinkansen. Das war leider echt teuer, aber die anderen Varianten waren echt viel zu lange und nicht günstig genug.

Kyoto

In Kyoto haben wir direkt einen Termin zum Röntgen gemacht. Der sehr liebe Japaner an der Rezeption des Hostel hatte für uns eine Ewigkeit mit dem Krankenhaus in Osaka telefoniert und übersetzt. Am Ende hatten wir einen Termin und alles hat bis jetzt geklappt. Das war sooo erleichternd.

Unsere Tage in Kyoto waren sehr cool. Es war immer eine Mischung aus: Attraktionen wie Tempel oder Natur und Shoppen. Ich habe mich leider sehr zurückhalten müssen, aber Lia und Lucy haben dafür gut zugeschlagen. Und man muss sagen, dass es auch einfach toll war, in die verschiedenen kleinen lokalen Läden zu schauen. Wir hatten in der Nähe auch noch einen Sushi-Laden mit Förderband, den ich wirklich sehr lieben gelernt habe.

Von Kyoto aus hatten wir auch noch einen Tagesausflug nach Nara gemacht. Das ist eine kleine Stadt etwa eine Stunde weit weg von Kyoto. Die Stadt ist vor allem bekannt für ihre freilaufenden Rehe. Sobald man die Stadt betritt sieht man überall Souveniere mit den bekannten Rehen. Wir hatten uns, wegen den vielen Touristen, extra früh auf den Weg Richtung Nara aufgemacht und so war es echt noch sehr ruhig. Die Rehe waren echt sehr süß, aber man muss sagen, dass die meisten sehr genau gelernt haben, wie sie Essen von den Menschen bekommen. So waren manche Rehe vollkommen drauf trainiert herzukommen, wenn Menschen kommen. Es hatte sich teilweise echt angefüllt, wie in der Wilhelma im Schaubauernhof bei den Ziegen. Ich verstehe aber auch wirklich voll, warum es schön ist, die Rehe dort zu füttern. Die Rehe haben gelernt sich vorher zu verbeugen wenn man ihnen was zu Essen gibt und so verbeugt man sich gemeinsam mit dem Reh. Da wir so früh dort waren und in ein paar Ecken gegangen sind, wo nicht so viel los war hatten wir echt schöne Momente mit ein paar Rehen.

In Nara, wie fast in jeder Stadt gibt es auch noch ein paar Tempel. Die haben wir so nebenbei auch noch angeschaut.

Eine Sache habe ich fast vergessen: ich hatte noch Geburtstag. Das erste Mal ohne Familie war schon ein bisschen traurig und hart, aber dafür waren wir in Japan. Es gab direkt nach dem aufstehen ein Stück Kuchen von Lia und dann durfte ich ein paar Geschenke aufmachen. Der Rest war eigentlich wie immer. Naja ich habe ein paar mal die Geburtstag-Karte gespielt und gesagt, dass ich doch Geburtstag habe und wir deshalb lieber das oder das machen sollen. Und es gab einen ganzen Berg von Sushi im Förderbandrestaurant.

Unsere Kyotobilder:

Osaka

Am 25. April 2025 ging es dann für uns weiter nach Osaka unserem letzten Stopp in Japan. Kyoto und Osaka liegen so nah aneinander, dass es sich so anfühlt, als ob man einfach nur mit der S-Bahn von der einen zur anderen Stadt fährt. Nachdem wir in Osaka angekommen sind mussten wir ganz schnell unser Gepäck einschließen, weil wir dann direkt unseren Röntgen-Termin im Krankenhaus hatten.

Das war wirklich eine lustige Erfahrung, wie wir zwei in diesem vollkommen auf Japanisch beschildertem Krankenhaus uns versucht haben zurecht zu finden. Aber es hat alles geklappt. Es hatte sich irgendwie so angefühlt, als ob jeder in unserer Station gewusst hatte, wer wir sind und was wir brauchen. Wir hatten nur gesagt, dass wir zum Röntgen da sind und dann hatte wir schon unsere Formulare mit unserm Namen bekommen. Der ganze Aufenthalt war aber eigentlich echt schnell und einfach. Wir mussten zuerst noch ein paar Sachen ausfüllen, von uns wurde eine Foto gemacht und dann ging es schon zum Röntgen. Auf den Zetteln, die wir bekommen hatten wurde für uns immer sehr süß auf englisch hingeschrieben, wohin wir jetzt gehen müssen. Manche konnten aber wirklich fast gar kein Englisch. Die Frau, die mich beim Röntgen empfangen hatte versuchte es erstmal mit Japanisch bei mir, musste dann aber feststellen, dass ich sie nur vollkommen verwirrt angeschaut habe. So hatte sie mir mit Zeichensprache und schieben und drücken gezeigt, was ich jetzt machen und wo ich mich hinstellen sollte. Danach ging es noch zum bezahlen und schon war alles gemacht. Jetzt hieß für uns nur noch: warten.

Am nächsten Tag hatten wir uns dann ein bisschen die Stadt angeschaut. Wir haben uns entlang einer sehr bekannten Einkaufsstraße treiben lassen und uns einfach alles einmal ein bisschen angeschaut. Besonders die vielen bunten Schilder und Bildschirme waren sehr beeindruckend und besonders.

Am Abend ging es für uns aber schnell ins Bett, weil wir die nächsten zwei Tage ein straffes Programm hatten. Erstmal ging es für uns in die Universell Studios und am nächsten Tag zur Expo.

Die Universal Studios sind eigentlich wie ein Freizeitpark. Das Besondere aber ist, dass es viele verschiedene Themenwelten gibt. So gibt es zum Beispiel einen ganzen Bereich zu Harry Potter, Jurassic Park oder aber auch Mario. In diesen Bereichen gibt es dann Achterbahnen, kleinere Fahrgeschäfte und viele Restaurants. Ich war davor noch nie in so einem richtig großen Freizeitpark und hatte deshalb echt noch keine großen Erwartungen. Von der ersten Sekunde wurde ich aber in den Bann gezogen. Schon auf dem Weg Richtung Eingang haben wir epische Musik aus den Lautsprechern gehört und alle Menschen vom Park waren sehr nett und haben einem zugewinkten. Alles war irgendwie sehr krass und irgendwie wie in einem epischen Film.

Generell würde ich sagen, dass meine drei Highlights die Harry Potter Welt, die Achterbahnen bei Jurassic Park und die Mario World waren. Bei Harry Potter war die ganze Welt echt schön und cool gemacht, aber besonders hat mir eine Bahn dort gefallen, bei der man echt dachten, dass man wirklich in dieser Welt ist. Bei Jurassic Park gab es eine Achterbahn, bei der man quasi an der Achterbahn hängt. Man liegt also mit dem Gesicht Richtung Boden schauend in seinem Sitz drinnen. Dadurch war alles irgendwie nochmal heftiger, aber auch geiler. Lucy und Ich, die eigentlich nicht so oft Achterbahn fahren hatten echt Angst. Naja am Ende hatten wir die Bahn richtig genossen und Lia hatten die ganze Zeit die Augen zu und war vollkommen verstört. Bei der Mario-World hat mir vor allem die Welt an sich gefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die vielen süßen Details zu entdecken.

Unser Tag in den Universal Studios war wirklich sehr lang: schon eine Stunde vor dem offiziellen Start durften wir rein und wir sind raus, als er zugemacht hatte.

Am nächsten Tag ging es aber genauso anstrengend weiter. Diesmal hieß das Ziel aber Expo 2025. Die Expo ist eine Weltausstellung, bei der fast alle Nationen der Welt zu einem bestimmten Thema in ihren Pavilions ihre Ideen und Erfindungen zeigen. Eigentlich so ähnlich wie eine Messe. Das besondere ist aber auch, dass sich die Länder auch sehr viel Mühe bei den Pavillons geben und dass sie so auch zum Teil der Ausstellung werden.

Nachdem wir angekommen sind mussten wir uns erstmal ein bisschen zurecht finden. Wir hatten im Vorhinein für uns drei einen Timeslot für die Niederlande zugelost bekommen und davor hatten wir nun Zeit uns das Gelände einmal anzuschauen und in ein paar Pavillons zu gehen. Leider musste man sich immer sehr lange anstellen oder man brauchte einen Timeslot für die sehr begehrten Pavillons. Am Ende waren wir glaube ich bei der Schweiz, Tschechien, Niederlande, Polen, Deutschland, Südkorea und Japan. Ich hätte mir sehr gerne noch viel viel mehr angeschaut, aber das ging sich einfach nicht aus. Und man muss sagen, dass das Wetter und das Warten echt müde gemacht hat.

Zum Deutschen Pavillon muss ich sagen, dass ich sehr begeistert war. Ich hatte irgendwie nicht so viel erwartet und es war echt cool. Im ganzen Pavillon ging es um den Kreislauf beziehungsweise die Kreislaufwirtschaft. Von einem sehr süß designiertem Audioguide wurde uns hier erklärt, was es mit der Kreislaufwirtschaft auf sich hat. Aber auch warum es wichtig ist zum Beispiel Ressourcen wieder zu verwenden und zu schonen. Besonders haben mir die vielen Beispiele von verschiedenen Projekten aus Deutschland gefallen, die in verschiedenen Bereichen die Welt besser machen wollen. Ich wurde hier echt gepackt und ich habe wieder gemerkt, was ich gerne in meinem Leben bewirken und arbeiten möchte.

Im dunkeln gingen wir dann, vollkommen todmüde in unsere kleine Wohnung. Die nächsten zwei Tage waren wir vollkommen fertig. Eigentlich waren wir schon vor den zwei großen Tagen angeschlagen und jetzt war natürlich alles schlimmer. Lucy hatte es sogar richtig arg erwischt. Schlimm war das aber auch nicht, so haben wir ein bisschen gechillt und rumgegammelt. Lucy und Lia haben Harry Potter zu Ende geschaut.

Dann kam schließlich der Tag, an dem wir Lucy verabschieden mussten. Lucy ist noch ein bisschen in Osaka geblieben um gesund zu werden und wir haben einen Nachtbus zurück nach Tokio genommen. Den letzten Tag hatten wir natürlich noch vollkommen ausgenutzt und haben uns eine Burg und die wilde Stadt angeschaut. Irgendwie war es dann wieder sehr krass, als wir schließlich wieder nur zu zweit waren, wie die vielen Monate zuvor.

Wieder in Tokio und weiter nach Neuseeland

In Tokio hatten wir eigentlich vor, noch ein paar Souvenire zu kaufen und vor allem schonmal alles zusammenzupacken, damit wir schön nach Neuseeland können. Ich kann schon mal verraten, so entspannt wurde es auf gar keinen Fall. Und es fing schon direkt bei unserer Ankunft in Tokio an. Beim Einchecken ist uns klar geworden, dass ich das Zimmer einen Monat später gebucht hatte. Es gab dann leider keinen Platz mehr, sodass wir uns was anderes suchen mussten. Das Problem hatten wir also schnell gelöst, aber es gab noch ein riesiges Problem: Unser Visum für Neuseeland war immer noch nicht da. Die nächsten fünf Tage wurden wir natürlich immer ungeduldiger und wir haben uns quasi an jeden Tag um alles Mögliche gekümmert. Zum Beispiel bei der Airline geschaut, wie viel es kosten würde, den Flug zu verschieben, in Neuseeland angerufen, um zu fragen, wie lange wir noch warten müssen oder uns überlegt, ob wir doch in Australien, für ein paar Tage bleiben, um dann dort auf das Visum zu warten, da unser Flug sowieso über Australien gegangen wäre. Das Gefühl, nicht zu wissen, wie es jetzt weitergeht, war wirklich sehr, sehr anstrengend, und wir konnten uns eigentlich nie ausruhen und herunterkommen, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren und planen mussten. Zum Glück hatte alles am Ende geklappt. Wir hatten uns schon sehr viele verschiedene Pläne überlegt, aber als ich am Morgen, noch im Halbschlaf, geschaut hatte, ob wir eine E-Mail von Neuseeland bekommen hatten, fiel uns ein riesiger Stein vom Herzen. Mein Herz klopfte so schnell und ich war von einer auf die andere Sekunde direkt wach. Dann hieß es nur noch packen und am Abend Richtung Flughafen Narita.

Generell kann ich sagen, dass es wirklich sehr schön war in Japan. Besonders, dass es mal was ganz anders war hat mir sehr gefallen. Die Städte und wie sie funktionieren und aufgebaut sind waren für mich auch sehr interessant. Besonders überrascht war ich darüber, wie leise, ruhig und entspannt die großen Städte dann teilweise doch waren. Auch die Zeit mit Lucy war echt schön und mal was ganz anderes, wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich mir dann auch gerne mal einen Freund gewünscht hätte. Was mich am meisten gestört hatte, war der Stress in meinem Hinterkopf wegen dem Geld. Das war dann irgendwie immer ein doofes Gefühl, was ich mit mir mitgeschleppt hatte. Besonders die Ungewissheit ob dann alles nach und in Neuseeland klappen würde. Nach Japan würde ich wirklich gerne nochmal. Vielleicht ja auch dann, wenn ich mehr in der Stadtplanung und Architektur drin bin, dann könnte ich mir dort bestimmte Dinge genauer anschauen.